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Madonna della Corona, ein sakrale Gebäude

Madonna della Corona, ein sakrale Gebäude

Bei dem Santuario Madonna della Corona handelt es sich um eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten im Norden Italiens. Es ist eine alte Basilika, deren Bauzeit auf das 15. Jahrhundert geschätzt wird. Sie ist jeden Tag und für jedermann geöffnet, um darin zu beten oder sie sich einfach nur anzuschauen.

Östlich des Gardasees, im dortigen Bergland, liegt das kleine Dorf Spiazzi, das der Gemeinde Caprino Veronese zugehörig ist. Das typische kleine Bergdorf verwaltet ein sakrales Kleinod, die Wallfahrtskirche "Madonna della Corona", die auf einer Höhe von etwa 773 Metern auf einem Felsvorsprung steht. Der Pilger, der die Kirche besucht, befindet sich an einem steilen Abhang über der Etsch und entdeckt dabei einen Ort der Ruhe und Besinnlichkeit.

Um die Kirche zu erreichen, sind viele Kehren und Serpentinen zu überwinden, um die Höhe des Ortes Spiazzi zu erreichen. Eine einzigartige Aussicht belohnt die etwas anstrengende Fahrt, jedoch ist diese Strecke bei Bikern und Radfahrern wegen ihres hohen Anspruchs sehr beliebt.

Die Kirche wurde mehrfach umgebaut und um den Pilgern den Zugang zu erleichtern, wurde im Jahre 1458 eine Holzbrücke errichtet. Die heute noch sichtbaren Treppen entstanden im 16. Jahrhundert und zeugen vom damaligen Zugang zur Wallfahrtskirche "Madonna della Corona".
Nachdem mehrere Jahrzehnte an dem Gotteshaus gebaut wurde, erfolgte die Fertigstellung im Jahre 1685 und es behielt seinen Charakter bis zum Ende des 19. Jahrhunderts. Nach den Plänen des Architekten Guiseppe Magagnotti wurde die Kirche vergrößert und am 17.09. 1899 eingeweiht. In der Folgezeit wurde das gesamte Ensemble des sakralen Gebäudes um verschiedene Statuen erweitert, die aus der Hand des Bildhauers Ugo Zannoni stammen.

Die heutige Form des Gotteshauses stammt aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Im Jahre 1974 wurde die alte Kirche abgerissen, 1975 bis 1978 neu errichtet, wobei einige der schönsten Gebäudeteile integriert wurden. Einen Höhepunkt erlebte die Gemeinde Spiazzi im Jahre 1988, als Papst Johannes Paul II den Wallfahrtsort und die Kirche "Madonna della Corona" besuchte.

​Das sakrale Gebäude beeindruckt zunächst durch den spitzen Turm und dass das Kirchenschiff direkt in den Felsen hineingebaut wurde. Der Besucher kann beim Betreten der Kirche feststellen, dass die Westwand aus richtigem Fels besteht. Der Innenraum beherbergt einige Statuen von Heiligen und Engeln und außerhalb der Kirche befindet sich ein Kreuzweg mit 15 Stationen.